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LAT AKTUELL, 6/ 98

Mitarbeiter und ihre Freizeit: Modelleisenbahner im Werk Pfaffenhain

Zu Planung und Bau einer Modelleisenbahn haben wir uns erstmals 1970 zusammengefunden. 1980 wurden wir selbständiges Mitglied des "Modelleisenbahnverbandes der DDR" und sind seit der Wende 1990 als selbständiger Verein Mitglied im "Bundesverband Deutscher Eisenbahnfreunde". Derzeit sind wir 16 Mitglieder, alle aus dem Raum Stollberg. Mit tatkräftiger Unterstützung meines Kollegen Peter Franke leite ich unseren Club. Unsere HO-Anlage hat eine räumliche Ausdehnung von 25 qm. Sie besteht aus 18 Segmenten und verfügt über ein vollautomatisches Zugblocksystem. Auf den ca. 100 m Gleisanlagen können von 12 eingesetzten Zügen verkehren. Den Autoverkehr in unserer Modellstadt steuert ein Computer. Der Stadtbus fährt seine Tour und bedient die Haltestelle am Bahnhof. Das Martinshorn der im Einsatz befindlichen Feuerwehr ist unüberhörbar. Wir stellen unsere Anlage alle 2 Jahre zur Adventszeit aus, seit Dezember 1997 in unseren eigenen Clubräumen in Stollberg. Unsere bisherigen Besucher waren von der Anlage begeistert und loben vor allem die vielen Details. Am 20.12.1997 besuchte uns auch der Sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf. Er zeigte sich von unserer Anlage beeindruckt. Mit den Worten "Es wurde eine Anlage mit viel Phantasie erstellt, die zeigt, wie viel Freude dabei die Improvisation macht. Ich finde sie ganz toll.", hat uns Herr Biedenkopf bestärkt, auf diesem Weg weiter zu machen. Für die nächste Ausstellung ist der Einbau einer Schmalspurbahn geplant, wie sie heute noch in Sachsen verkehrt. Wir würden uns freuen, wenn Sie, lieber Leser, unsere nächste Ausstellung besuchen. Die öffnungszeiten veröffentlichen wir rechtzeitig in "LAT-Aktuell. Gernot Rehnert, Teilefertigung Pfaffenhain



FREIE PRESSE, 8/1998

Besuch aus Westfalen--Modellbahner unter sich

STOLLBERG (red.) Recht lebhaft ging es am vergangenen Wochenende beim Stollberger Modellbahnclub in der Goethestraße zu. Eine 15köpfige Besuchergruppe aus Werl in Westfalen nahm die Einladung des erzgebirgischen Clubs an. Die Freundschaft zwischen den beiden Gruppen währt nunmehr seit acht Jahren. Sie entstand, weil die Stollberger damals Kontakt gesucht hatten und an Adressen im einschlägigen bundesdeutschen Adressbuch schrieben. Aus der Antwort aus Werl entwickelte sich ein reger Austausch. Während ihres Besuches in Sachsen besuchten die Westfalen diesmal gemeinsam mit ihren Freunden die Kleinbahn in Oberwiesenthal. Am Sonntag gab es vor der Heimreise noch eine Fachsimpelei.

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